Das Altmühltal...

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Das Altmühltal

Eine bewegte Geschichte hat die Altmühljuraregion schon hinter sich gebracht. Den steinzeitlichen Jägern
folgten Kelten, Römer, Alamannen und Bajuwaren nach und fanden hier – zumindest vorübergehend – Heimat.
Aus den verschiedenen Epochen finden Sie zahlreiche Zeugnisse – behutsam erhalten und eindrucksvoll rekonstruiert.

Funde belegen, dass hier schon in der Altsteinzeit Menschen auf die Jagd gegangen sind und einige der über 300 Höhlen an Altmühl und Donau als Unterschlupf genutzt haben. In den folgenden Jahrtausenden war der Landstrich stets Siedlungsland. Die Kelten haben sich hier in den ersten Jahrhunderten v. Chr. niedergelassen: Über den Naturpark verstreut finden sich interessante Reste von Siedlungen, Grab- und Kultstätten.

Von der Zeit der Römer geht im Altmühltal heute eine große Faszination aus: Ausgrabungen, Feste, Museen und Rekonstruktionen lassen die römische Vergangenheit wieder lebendig werden. 200 Jahre lang waren die Römer Herren über das Land an der Altmühl, errichteten militärische Lager und zivile Siedlungen. Entlang des Limes pflegten sie einen regen Handels- und Warenverkehr. Ab dem Jahr 260 n. Chr. konnten sie den anhaltenden Anstürmen der Alemannen nicht mehr Stand halten und zogen sich wieder zurück. Zu dieser Zeit suchten sich hier die Bajuwaren ihre Heimat, aus Böhmen und anderen Gebieten kamen die Menschen hierher. Beleg für die Archäologen ist der Fund des Kriegers von Kemnathen nahe Kipfenberg. Der um das Jahr 420 verstorbene germanische Bajuware war wohl in Diensten der noch südlich der Donau stationierten Römer.
 

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